Advent in Mondsee

Adventstimmung im Kreuzgang und vor der Basilika

Bauernregeln zur Weihnachtszeit

Die Beobachtung des Wetters druch die Bauern spielte über Jahrhunderte eine bedeutende Rolle in einer Zeit als Satellitenbilder und Meterologie noch unbekannte Begriffe waren. Gerade die Bauern waren in höchstem Maße vom Wetter abhängig und es ist daher wenig überraschend, dass sie es waren, die ihre langjährigen Beobachtungen in Form von Reimen formulierten. So entstanden die heute noch beliebten Bauernregeln. Ihre Existenz ist bis in die Zeit um die Christianisierung bewiesen. Der Bezug der Reime auf die Namenstage von Heiligen erfolgte mit der Einführung des Christentums durch die Kirche. Im folgenden haben wir ein paar Bauernregeln für den Advent aufgelistet. Alle Angaben jedoch ohne Gewähr…

4. Dezember (Barbaratag)
- Knospen an St. Barbara, sind zum Christfest Blüten da.
- Barbara im weißen Kleid, verkündet gute Sommerzeit.
- Geht Barbara im Klee, kommts Christkind im Schnee.

6. Dezember (Nikolaustag)
- Regnet’s an St. Nikolaus wird der Winter streng und graus.
- Fließt zu St. Nikolaus noch der Birkensaft, dann kriegt der Winter keine Kraft.
- Trockener Nikolaus, milder Winter rund um’s Haus.

7. Dezember (Ambrosiustag)
- Ist Ambrosius schön und rein, wird Florian (22.12.) ein wilder sein.

8. Dezember (Mariä Empfängnis)
- Zu Mariä Empfängnis Regen, bringt dem Heu keinen Segen.

17. Dezember (Hl. Lazarus)
- St. Lazarus nackt und bar, macht einen linden Februar.

21. Dezember (Thomastag)
- Wenn Sankt Thomas dunkel war, gibt’s ein schönes neues Jahr.

24. Dezember (Heilig Abend)
- Wer sein Holz um Christmett fällt, dem sein Haus wohl zehnfach hält.
- Wenn Christkindlein Regen weint, vier Wochen keine Sonne scheint.
- Ist’s Heiligabend hell und klar, folgt ein höchst fruchtbares Jahr.